Der Rhythmus des Lebens

 

Jeder entwickelt seinen persönlichen Rhythmus im Leben, ein ganz natürlicher Vorgang.

Im Grund nach richten wir unseren Lebensrhythmus schon immer nach der Natur aus, denn es ist der Rhythmus des Lebens, nur in manchen Bereichen weichen wir ab und wundern uns wenn es nicht funktioniert.

Wir stehen Morgens auf, frühstücken und machen uns auf den Weg zur Arbeit. Ein reges treiben, ein hetzen durch Raum und Zeit, vergleichbar mit den Ameisen, ein natürlicher Vorgang, der Rhythmus des Lebens müsste man meinen und doch sind viele unglücklich.

Der Verkehr stockt, und wieder eine rote Ampel, ein Blick auf die Uhr, macht einen schon Stress und das obwohl es jeden Tag der gleiche Rhythmus ist.

Der Rhythmus von wollen und haben

Egal wie widersprüchlich es auch erscheinen mag, wir verhindern damit den natürlichen Fluss des Lebens, denn dieser Zustand wird vom Verstand, dem Ego angestrebt. Es ist das Wollen des Egos, welches diesen Wunsch vereitelt, darin liegt die Ursache für die Stagnation, dem zunehmenden Verfall, den man auch als Rückschritt interpretieren kann.

Es ist zuerst das Wollen, das dem nicht haben entspringt und nicht dem natürlichen Rhythmus entspricht, denn der natürliche Rhythmus entspringt dem Naturgesetzen, wie dem Gesetz des Anfangs in dem bereits das Ganze enthalten ist.

Unsere Sicht auf das Leben, durch unseren Verstand, dem Ego blockiert die Sicht hinter die Dinge des wahren Lebens.

Der Anfang, der Same des Lebens

Wenn wir etwas haben wollen, entspricht es dem „nicht haben“, also kein Anfang. Ein Same schlägt Wurzeln für sein Leben voller Wachstum, wie ein Apfelbaum später seine Früchte hervor bring.

Der natürliche Rhythmus entspricht wiederum einem Kreislauf, von Tag und Nacht, dem Licht und Schatten.

Das Licht der Sonne und der Schatten die Mutter Erde bringen dieses Leben hervor und lassen es gedeihen.

Die Sonne steht für Wärme, für die Liebe!

Verlieben sich zwei Menschen spüren sie die Wärme der Liebe im Herzen, ein gemeinsamer Lebensrhythmus entsteht. Es entsteht ein Fluss des Glücks, das verliebte Paar schwingt im Fluss des Lebens, es entstehen Momente in denen sich die beiden ohne Worte verstehen.

Solange sie sich in diesem Flow befinden, hat die Beziehung wachsende Entwicklungsmöglichkeiten. Panta rhei, alles fließt, formulierte schon der griechische Philosoph Heraklit. Heute wissen wir, dass das Leben, diesem Rhythmus entspricht und keinen Stillstand kennt, ein stetiger Fluss, was ja auch unserem heutigen Ideal von stetigen Fortschritt entspricht.

Der Fluss, der Rhythmus des fließen ist zum Zauberwort, oder zur Zauberformel der modernen Glücksforschung  geworden.

Entsteht eines Tages ein Überhang, an wollen und haben wird dieser gemeinsame Rhythmus, der Fluss gestört. 

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